Organisationaler Wandel durch Migration? Beispiele aus der Zivilgesellschaft

Forscher*innen am Max-Planck-Institut (MPI) in Göttingen, der Ludwig-Maximilian Universität (LMU) München und dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) der Humboldt-Universität (HU) haben über die Laufzeit von drei Jahren untersucht, wie zivilgesellschaftliche Organisationen mit migrationsbezogenem Wandel umgehen. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundprojekts mit dem Titel „Zivilgesellschaftliche Organisationen und die Herausforderung von Migration und Diversität – Agents of change“ (ZOMiDi) wurde danach gefragt, zu welchen Veränderungen es innerhalb dieser Organisationen kommt – etwa in Bezug auf die Partizipation und Repräsentation von Migrant*innen. Im Fokus standen dabei bundesweit tätige Organisationen, für deren Selbstverständnis die Auseinandersetzung mit Ausgrenzung und Diskriminierung und der Einsatz für Partizipation und Gleichstellung zentral sind. Auf einer Abschlusskonferenz werden nun ausgewählte Forschungsergebnisse vorgestellt und mit Akteur*innen aus der Zivilgesellschaft diskutiert. Die Konferenz wird am Freitag, den 22. Januar 2021, zwischen 14-17 Uhr in Form einer digitalen Abschlusstagung via ZOOM realisiert.