Veranstaltung: Ethik vs. Selbstbestimmung – Wer entscheidet wirklich?
Debatte über Ethik und Selbstbestimmung: Medizin, Familien und Praxis im Dialog – wer entscheidet wirklich? Trisomie 18
Veranstalter
Der Verein in Gründung KRAS (Keman – Recht auf Selbstbestimmung), in Kooperation mit Artemisia e.V. und Stadtteilzentrum (STZ) Adalbertstraße, organisiert:
Die Diagnose einer lebensverkürzenden Erkrankung im Mutterleib – wie etwa Trisomie 18 – stellt Familien vor Entscheidungen von großer Tragweite. Obwohl in der öffentlichen Debatte häufig von Selbstbestimmung gesprochen wird, berichten viele betroffene Familien von einer anderen Erfahrung: Medizinische Entscheidungsprozesse erscheinen oft bereits stark vorstrukturiert.
Die Veranstaltung „Ethik vs. Selbstbestimmung – Wer entscheidet wirklich?“ lädt dazu ein, dieses Spannungsfeld gemeinsam zu reflektieren. Im Austausch zwischen Medizin, Ethik, Hebammenpraxis und den Erfahrungen betroffener Familien wird diskutiert, wie Entscheidungen bei seltenen Diagnosen entstehen und unter welchen Bedingungen echte Selbstbestimmung möglich wird.
Gäste des Abends:
Prof. Dr. Georg Marckmann (Medizinethiker, LMU München)
Prof. Dr. Oliver Muensterer (Direktor der Kinderchirurgischen Klinik, LMU München)
Karina Jussios (freiberufliche Hebamme)
Victoria Karampinis (Mutter der dreijährigen Zoë)
Melanie Skora (Mutter der sechsjährigen Mia)
Jana Kühnemann (Mutter der achtjährigen Luna-Yulé)
Für weiterführende Informationen, siehe: https://www.artemisiaprojekt.de/de/ethik-vs-selbstbestimmung-wer-entscheidet-wirklich/
Ort: Stadtteilzentrum Adalbertstraße
Adresse: Adalbertstr. 23A, 10997, Berlin


