Unabhängige Asylverfahrensberatung ist unverzichtbar!
Die Bundesregierung plant die Mittel für die Asylverfahrensberatung (AVB) zu streichen. Der AWO Kreisverband Mitte, der in der AVB tätig ist, hat hierzu eine Pressemitteilung veröffentlicht.
Auszug:
Berlin, 19.03.2026
Wie vergangene Woche bekannt wurde, möchte das Bundesinnenministerium die Förderung für unabhängige Asylverfahrensberatung (AVB) streichen und im Haushalt 2027 kein Geld mehr dafür vorsehen. Der AWO Kreisverband Berlin-Mitte ist seit vielen Jahren einer von vielen Trägern der Asylverfahrensberatung und protestiert entschieden gegen die Einstellung des Programms: Die kostenlose und behördenunabhängige Beratung im Asylverfahren ist unverzichtbar – für die Schutzsuchenden wie für den Rechtsstaat.
„Dass der Bund diese wichtige Beratungsarbeit nun unvermittelt einstampfen will, können wir nicht hinnehmen“, kommentiert Manfred Nowak, Vorstandsvorsitzender des AWO Kreisverband Berlin-Mitte. „Seit Beginn des AVB-Programms hat unser Kreisverband über 4.000 asylsuchende Menschen beraten, darunter alleinreisende Minderjährige, Opfer von Menschenhandel, Schutzsuchende mit erheblichen Traumatisierungen und anderen Einschränkungen. Fällt das AVB-Bundesprogramm weg, so gibt es für all diese Menschen keine Anlaufstelle mehr“, so Nowak weiter.
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